Wir schreiben das Jahr 1995. Der Gründervater der Band ist Bernd Kurtzke (Gitarre/Gesang), der nach und nach die anderen Mitglieder an Bord holte. So überzeugte Bernd erst Stefan Hircher (Schlagzeug), Alexander Rosswaag (Bass) und Peter Baumann (Gitarre/Gesang). Da allerdings keiner der 4 Jungs ein begnadeter Sänger war, ging man auf die Suche und wurde auch schnell fündig. So fand man Arnim Teutoburg-Weiss, einen Schuhverkäufer, der sich bereit erklärte der Band seine Stimme zu geben. Allerdings nur unter einer Bedingung, er wollte auch Gitarre spielen. So willigte man natürlich ein, schließlich war man froh endlich einen Sänger gefunden zu haben. 1995 nehmen die Beatsteaks dann ihr erstes Demo auf. es heisst "Die Erste" und verkauft sich unwahrscheinlich gut um genau zu sein 1000 mal. Vor diesem ersten Demo trafen sich die Jungs meist um einfach ein bisschen Krach zu machen und sie spielten Songs von ihren Lieblingsbands wie den Beastie Boys, NOFX, usw. nach. Nach einem überdurchschnittlich guten Feedback, kam man eben auf die Idee ein Demo aufzunehmen. Während die Beatsteaks vorerst nur vor kleinem Publikum ein paar Konzerte gespielt hatten, kam am 06.07.1996 ihr erster großer nennenswerter Erfolg. So durften die Beatsteaks in der Berliner Arena die legendären Sex-Pistols supporten. Vorausgegangen war ein gewonnener Band Contest, wo sie sich gegen einige Bands im Berliner Knaack durchsetzten.
1997 wurde dann ihr erstes Album "48/49" auf dem Underground Label XNO veröffentlicht. In nur wenigen Tagen aufgenommen, nehmen die Beatsteaks mit eines ihrer besten Alben auf. Punk, Hardcore und Alternative finden hier wunderbar zueinander.
Die Beatsteaks waren nur regional bekannt, trotzdem spielten sich die Jungs die Finger wund und schon damals bemerkte man ihre potenziellen Live-Qualitäten. Sogar einige Ausflüge in die Nachbarländer machten die Jungs damals schon und spielten somit in Österreich, Belgien und in der Schweiz. 1998 verließ Stefan Hircher (Schlagzeug) allerdings die Band. Somit standen die Beatsteaks zunächst ohne Drummer da. Doch schnell wurde Abhilfe in Person von Thomas Götz gefunden, der von nun an die Sticks in der Hand hält.
Im Dezember 1998 nahmen die Beatsteaks dann ihr zweites Album "Launched" auf. 1999 erschien auch das selbige und eine dazu-
gehörige Tour war natürlich auch geplant. Neben der Tour für das Album nahmen die Beatsteaks auch noch an der Deconstruction
Tour, der Vans Warped Tour und der "Ladies first - James Last"-Tour mit den Donots teil. Die Beatsteaks erspielten sich immer eine immer größer werdende Hörerschaft, worauf ein Wechsel auf das Majorlabel "Epitaph" zu verzeichnen war. Am 24.04.2000 betrat Alexander Rosswaag dann das letze mal mit den Beatsteaks zusammen in Solingen die Bühne, da er sich wie zuvor Steffi, entschieden hatte die Band zu verlassen. Doch zugleich wurde auch der neue Mann am Bass vorgestellt, Torsten Scholz.
Der eben genannte Herr Scholz hatte zu vor noch nie Bass gespielt und brachte sich innerhalb kürzester Zeit das Basspielen bei. Mit neuen Bassisten tourten die Beatsteaks weiterhin durch die Republik und 2001 folgte eine Tour mit den Ärzten, bei denen die Beatsteaks als Vorband agierten. Doch ging es 2001 nicht nur wieder quer durch Deutschland, sondern auch durch die ganze Welt.
Dank der Deconstruction Tour durften die Beatsteaks auch wieder ins Ausland schnuppern.
2002 erschien das dritte Album der Beatsteaks namens "Living Targets". Dieses Album wurde von Uwe Sabirowsky und Billy Gould in Berlin und teilweise in Köln aufgenommen, was die Aufnahmen zum Teil etwas kompliziert machten. Durch die erste nie richtig veröffentlichte Single "Summer" wurden durch das dazugehörige Video viele auf die Berliner Band aufmerksam. Als dann "Let Me In" veröffentlicht wurde, war so zu sagen der erste kleine Durchbruch geschafft. Als besonderes Schmankerl nahmen die Beatsteaks "Die Wohnzimmer - EP" auf, auf denen 7 Lieder vertreten sind. 5 davon sind Covers von ihren
Lieblingsbands wie "The Cure","Nine Inch Nails",usw....Produziert wurde die EP von Moses Schneider, der normalerweise kein Freund von Coversongs ist. Dies hatte allerdings keine Auswirkungen auf die EP, die nämlich etwas ganz Besonderes geworden ist. Die Beatsteaks haben nämlich nicht einfach stumpf die Lieder gecovert, sondern sie haben die Lieder zu ihrem Eigenen gemacht. So gehört "Hey Du" schon zum festen Live-Repertoire. Diese schon fast rare EP gab es allerdings nur für die Besucher des dazugehörigen Konzertes, am 21.12.02 in der Columbiahalle in Berlin.
Von 2002 bis Ende 2003 waren die Beatsteaks schwer beschäftigt mit Konzerten und Festivals. Doch dann hatte das lange Warten auf ein neues Album ein Ende. Im Oktober 2003 gingen die Beatsteaks auf Studiotour um ihr neues Album "Smack Smash" mit Moses Schneider aufzunehmen. Im Gegensatz zu den vorherigen Alben, nehmen sie zum ersten Live auf, was die Lieder umso rauer und authentischer klingen lässt. Auf dem Album wurde nicht mehr viel nachgeschliffen, was der Musik besonders zu Gute kommt.
Am 1.März 2004 war es dann endlich so weit. "Smack Smash" erblickt das Licht der Welt und wird für viele Fans und Magazine das Album des Jahres. Und das nun wahrlich nicht zu Unrecht. Die erste Single "Hand In Hand" rotiert überall, sei es im Radio oder Fernsehen. Nebenbei wird getourt, getourt und nochmals getourt, doch von Müdigkeit keine Spur. Die zweite Single "I Don´t Care As Long As You Sing " wird zum Sommerhit des Jahres und es scheint als würde die jahrelange Arbeit endlich Früchte tragen. Ausverkaufte Hallen, Platin Status für "Smack Smash" und sogar ein European Music Award für den "Best German Act", können die Beatsteaks nun auf ihrer Habenseite verbuchen.
Nach einem Jahr Dauertour gönnen sich die Beatsteaks auch eine Pause. Doch richtig Pause machen geht für die Jungs nicht. Anfang 2005 machten sie eine kleine Osteuropa Tour und nebenbei wurde fleißig an der im November veröffentlichten Doppel DVD "B-Seite" gebastelt. Im Sommer ging es dann noch mal auf große Festivaltour und die Beatsteaks avancierten bei viele Festivals zu den geheimen Headlinern. So konnten die Beatsteaks beim Hurricane Festival wohl die größte Zuschauermenge vor die Bühne locken. Glücklicherweise wurden die atemberaubenden Momente auch festgehalten welche dann auch auf der am Ende des Jahres erschienen DVD zu sehen sind. Am 25.November war es nämlich so weit. Die Doppel-DVD "B-Seite" erblickte das Licht der Öffentlichkeit. In Zusammenarbeit mit Sofia Bavas sichteten die Beatsteaks Tonnen an alten Filmmaterial und schnitten und setzten dies zu einer liebevoll, inszenierten Biografie über die Band zusammen, woraus auch der erste Teil der DVD besteht. Auf der zweiten DVD darf man sich dann auch von den Livequalitäten der Band überzeugen, so gibt es einige Ausschnitte aus diversen Konzerten. Das die Beatsteaks in dieses Projekt viel Herzblut gesteckt haben, merkt man besonders an den viele Specials die DVD noch für einen bereithält. Nach der Veröffentlichung wurde es zum ersten Mal richtig still um die Band, denn von nun an hieß es neue Inspirationen und kreative Ideen für das neue Album zu sammeln. Erst im Sommer 2006 konnte man die Beatsteaks wieder live bewundern, dies allerdings nur bei fünf Konzerten. So spielten die Jungs nur auf einigen auserwählten Festivals und spielten zwei Clubkonzerte. Dort durften sich die Fans gleich einmal über ein neues Cover freuen, doch wohl viel interessanter war der Song "Soljanka" der vom neuen Album zum Besten gegeben wurde. Im November 2006 gehen die Beatsteaks ins Hamburger Gaga-Studio um mit Moses Schneider ihr fünftes Werk aufzunehmen. Im Januar wurden dann die letzten Vocals in den Transporterraum Studios aufgenommen und es werden endlich die Geheimnisse um den Namen des neuen Werks gelüftet. ".Limbo Messiah" heisst das neue Werk der Beatsteaks welches am 30. März 2007 veröffentlicht wurde. Die erste Single aus dem wohl lautesten und schnellsten Album, nach Beatsteaks Meinung, ist "Jane Became Insane". Ende April ging es für die Beatsteaks dann endlich auch wieder auf Tour. Während anfangs eine kleine Clubtour an stand, verlagerten sich die Konzerte im Laufe der Tour in immer größeren Hallen, die mit einem Co-Headliner-Auftritt bei Rock am Ring und einem Heimspiel in der Berliner Wuhlheide vor 17 000 Leuten endete. Nebenbei wurde die zweite Single "Cut Off The Top" veröffentlicht. Doch wie gewohnt war keine lange Konzertpause zu erwarten. Nach nur 2 Wochen ging es für die Beatsteaks wieder auf Tour. So wurden im Sommer noch jegliche Festival im In- und Ausland besucht und Ende September starteten die Beatsteaks eine kleine Auslandstour durch Skandinavien, Europa und einige Oststaaten. Zu dem wurde noch die "Demons Galore EP" veröffentlicht die einige Livestücke, Covers und eine Kollaboration mit Dendemann enthält. Allerdings musste diese Tour aufgrund familiärer Probleme unterbrochen werden, so dass einige Konzerte nachgeholt werden mussten. Ende des Jahres waren dann die großen Locations an der Reihe und die Beatsteaks machten sich auf eine große Hallentournee durch ganz Deutschland. Doch auch diese Tour musste nach einigen Konzerten unterbrochen werden, da Arnims Stimme in diesem Jahr wohl überbelastet wurde und eine akute Stimmbandentzündung bei ihm diagnositziert wurde. Die Tour musste sofort unterbrochen werden und zu allem Überfluss mussten auch die Nachholtermine der Europa-Tour erneut verschoben werden. Arnim wurde schnellstmöglich operiert, damit im neuen Jahr die Tour endlich fortgesetzt werden konnte. Im Februar spielte man zuerst die Nachholtermine und zu dem spielten die Beatsteaks noch einige Konzerte in Frankreich und Spanien. Im April waren dann die großen Hallenkonzerte in Deutschland an der Reihe, die aufgrund Arnims Entzündung ausfallen mussten. Zu dem ging es noch für eine Woche nach England wo weitere Nachholkonzerte an der Reihe waren. Des weiteren veröffentlichten die Beatsteaks am 2. Mai ihr erstes Livedoppelalbum "Kanonen Auf Spaatzen", bei dem sogar noch eine DVD vom Wuhlheide Auftirtt 2007 beiliegt. Bereits im Winter 2007 gaben die Beatsteaks bekannt das am 29.08.08 das Abschlusskonzert der "Limbo Messiah-Tour", erneut in der Berliner Wuhlheide statt findet. Davor wurden noch einige Festivals in ganz Europa gespielt, sowie noch eine "kleine" Hallentour durch Deutschland, bevor die Beatsteaks in Berlin ihre große und langverdiente Pause einläuten. Als Support für das Abschlusskonzert konnten die Beatsteaks neben Dan Sartain auch noch die Subways gewinnen, die die Wuhlheide erneut zum kochen bringen sollten. Nach diesem Konzert haben die Beatsteaks eine Bandpause auf unbestimmte Zeit angekündigt, die erst im Sommer 2010 mit einer Europa-Tour beendet wurde. Highligts dieser Tour bildeten dabei die Headlinershows beim Hurricane, sowie dem Schwesterfestival Southside.
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